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Selbstwertgefühl stärken – Selbstvertrauen aufbauen

Selbstwertgefühl ist nur eine Bewertung, ein Gefühl.

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist für uns Menschen enorm wichtig – für unser psychisches und körperliches Wohlbefinden.

gesundes Selbstwertgefühl                                      geringes Selbstwertgefühl
gesundes Selbstwertgefühl              geringes Selbstwertgefühl

Selbstwert ist eine Bewertung …

… die wir Menschen von uns selbst haben. Diese Bewertung haben wir als Kind gelernt, erfahren und erlebt – wertvoll oder wertlos sein.

Wir bilden eine Meinung über unsere eigene Person (Selbstbild). Dieses Selbstbild basiert auf unseren Erlebnissen und Erfahrungen (positiven wie negativen) in der Kindheit. Wir haben dann die Meinungen anderer über uns selbst in unser Selbstbild übernommen.

In meinen Coaching- und Beratungssitzungen höre ich oft: Ich fühle mich wertlos, nicht liebenswert und einsam.

Denkfehler und die falschen Glaubenssätze blockieren den Zugang zu unserem wahren Selbst. Unbewusst machen wir uns das Leben schwer. Wir lassen kein gutes Haar an uns. Fokussiert auf unseren Schwächen bewerten wir uns negativ. Das kann zur Entfremdung und zum Sinn-Verlust führen (Depression-Risiko).

Methoden

 

Ein geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen geht mit fehlender Selbsterkenntnis einher.

 

Ein Beispiel: Klientin 36, fest im Beruf, geschieden, hat eine 11 jährige Tochter.

Sie will ihren Selbstwert steigern. Sie lässt sich auf einen Online-PSI-Persönlichkeitstest ein. Rate mal, was die Testergebnisse zeigten?

Nur kurz gehe ich darauf ein, womit ihr geringes Selbstwertgefühl zu tun hat.

Entscheidend für den Wunsch, wie wir heute sein wollen, sind die Selbststeuerungskompetenzen / Selbstmanagement-Fähigkeiten und nicht die Ausprägungen von Kindheit (Persönlichkeitsstile). (Kuhl, Professor für Differentielle Psychologie und Leiter der Abteilung für experimentelle Persönlichkeitspsychologie an der Universität Osnabrück)

Persönlichkeitsmerkmale (Erstreaktionen = Ausprägungen von Kindheit):

  • Hohe Werte: bei zurückhaltend, selbstkritisch, hilfsbereit, still, eigenwillig…
  • Niedrige Werte: bei Selbstbestimmtheit, ahnungsvoll, optimistisch, ehrgeizig, loyal…

Selbstwertgefühl-selbstkritisch

Die extrem niedrige Ausprägung der Selbstbestimmtheit spricht für mangelnde Selbstbehauptung und Rückzug bei negativen Gefühlen wie Wut. Aus Rücksicht auf andere hält die Klientin eigene Interessen und Standpunkte zurück und drückt sie nicht aus. Sie kann nicht NEIN sagen. Fremdgesteuert weiß sie nicht, was sie selber will. Die niedrige Ausprägung der Ehrgeiz: Die Klientin stellt sich und ihr Selbstwertgefühl häufig zurück (Minderwertigkeitsgefühl). Sie wünscht sich Durchsetzungsvermögen und will sich mehr behaupten.

Ein anders Beispiel: IT-Student, 31, fühlt sich gestresst, stellt seinen Selbstwert in Frage, beklagt sich über eine ständige innere Stimme, die sagt: So dumm, wie du es bist, wirst du nie schaffen, dein Studium abzuschließen.

Ich frage dich: Ist er wirklich dumm und wertlos?

Zweifelsohne sind wir Menschen wertvolle Wesen.

Woher die negative Selbstwertschätzung, warum geringes Selbstwertgefühl?

Wichtig: Unser Gehirn wird so geformt, wie wir es benutzen (Selbstmanagement).

Erinnerst du dich an Lumly (das Unbewusste)?

Lumly = das Selbst / das Unbewusste = Fühlen

Selbstwertgefühl                Lumly - Verstand

Was denkst du: Wie viel Prozent unseres Gehirns sind bewusste Gedanken, Entscheidungen und Handlungen?

90 Prozent? … 70? … Vielleicht noch weniger?

Erstaunlicherweise laufen ca. 95 % unseres Gehirns UNBEWUSST ab! Im sogenannten limbischen System werden schwerpunktmäßig Emotionen und Triebe verarbeitet. Der Verstand, der bewusste Anteil, macht lediglich ca. 5 % aus.

Lumly speichert unsere Lebenserfahrungen mit Bewertungen ab – gut oder schlecht, minus oder plus – angefangen in Mutterleib bis zum Lebensende. So formt sich unsere Denk-, Verhaltens- und Handlungsmuster.

Um uns zu verstehen, warum wir so denken, wie wir es tun oder  uns so und so fühlen, ist es hilfreich, zu lernen, wie die psychischen Bewertungssysteme des Gehirns arbeiten.

Nun stell mal dir deine Lebenserfahrungen als dein inneres Team oder deine inneren Kinder oder innere Familie vor – wie du es nennen möchtest.

Selbstwertgefühl-innere Kinder

➡ starke Kinder mit positiven Erfahrungen (Schokoladenseite) und

➡ Bedürftige Kinder mit negativen Erfahrungen (Schattenseite)

Mit anderen Worten: Wir sind viele. Wir haben viele Persönlichkeitsanteile. Gunther Schmidt spricht von Multiplen Persönlichkeiten.

Wie gehen wir mit den inneren Kindern um? Wie reden wir mit ihnen (innerer Dialog oder Selbstgespräch)?

Viele Menschen haben gewaltvolle Kommunikation mit sich selbst, ohne sich das bewusst zu machen. Wie würden sich ihre inneren Kinder fühlen? 🙁

Leben die inneren Kinder in Harmonie in unserem Tiefsten?

Viele Seelen wohnen, ach in meiner Brust.“ Goethe

Die inneren Kinder zanken fortwährend miteinander, kämpfen um ihre Existenzberechtigung. Sie wollen gehört und geachtet werden, ihre Bedürfnisse befriedigt haben. Besonders oft fühlen wir uns von vergangenen negativen Erlebnissen und schlechten Gefühlen überrollt. Inneres Team von Schulz von Thun

Kennst du den inneren Kritiker, den Saboteur?

  • Er ist laut, nörgelt und kritisiert uns ständig, macht uns Vorwürfe und ist nie zufrieden.
  • Zähmen wir den inneren Kritiker nicht, zerstört er unser Selbstvertrauen.
  • Er beansprucht mit seiner lauten Stimme unsere ganze Aufmerksamkeit.
  • Lassen wir ihn reden, glauben wir ihm immer mehr! Beispiel: Wir würden ihm glauben, wir wären nicht gut genug. Das schadet unserem Selbstwertgefühl.
  • Mit seiner Hilfe unterminieren wir unser Selbstwertgefühl ständig. Das nimmt uns jede Zuversicht, wir sind nicht mehr wirklich wir selbst.

➡ Folge:

gerniges SelbstwertgefühlStress, Selbstsabotage, eigenes Selbst mit vielen ICHS unterminieren! Nicht mal können wir unsere starken Persönlichkeitsanteile würdigen. Der innere Kritiker ist nicht dein Feind. Er will dein Bestes – nur sehr ungeschickt, unfair. Du kannst ihn zu deinem Freund machen.

Entspricht deine Definition über deine Person wirklich deinem wahren Selbst?

Wie kannst du sicher sein? Bekanntlich läuft vieles unbewusst ab. Das Bewusstsein hat ein Kurzzeitgedächtnis und sehr geringe Verarbeitungskapazität im Gegensatz zum Unbewussten. Viele Menschen haben keine genaue Selbsterkenntnis – Erkenntnis über eigene inneren Kräfte und Motive. Sie haben verzerrtes Selbstbild. Sie kennen sich nicht wirklich gut genug. Oder haben veraltete, nie hinterfragte Erwartungen und Vorstellungen. Das raubt Energie, Überblick und Orientierung. Hast du schon mal deine Selbsteinschätzung mit Einschätzung der Fremden verglichen? Selten sind diese identisch.

Tipps & Übungen, wie du die inneren Kräfte
bündeln und nutzen kannst: 

Für den Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens triffst du eine Entscheidung, handelst selbstverantwortlich für dein inneres Familienleben, für dein Wohlbefinden.

Du erntest Früchte mit diesen Übungen – mit Geduld in kleinen Schritten (weniger ist mehr). Üben und Dranbleiben! Das ist ein lebendiges Lernen für die persönliche Weiterentwicklung!

➡ Tipp Nr. 1: Der erste und wichtigste Tipp überhaupt: Erkenne dein wahres Selbst!

„Du Klick um zu Tweeten

Schluss mit der Selbstblockade, keine Unterschätzung und auch keine Überschätzung deiner Person! Ob es um Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstbestimmung, Selbstsicherheit oder Selbst-Wachstum & Co geht, hilfst du dir am besten, wenn du dein wahres Selbst erkennst.

Mit meinem Persönlichkeitstest „PSI/TOP-Kompetenzanalyse“ holst du dir Selbsterkenntnis mit präziser Auskunft über deine Stärken, unbewussten Motive (innere Antreiber), die Ursachen deiner Schwierigkeiten (Blockaden) und Entwicklungspotentiale …

Durch das Training der Kompetenzen zum Selbstmanagement (Selbst-Führung) steigerst du deine Selbstwirksamkeit

Befreie dich von Last der Vergangenheit! Gestalte gelassen und selbstbestimmt dein eigenes Leben so, wie es dir gut tut, und das tut deinem Umfeld auch gut.

Auf deiner Entdeckungsreise begleite ich dich gerne. Kontaktiere mich!

Last der VergangenheitEntlastungSelbstbewusst-Gelassenheit

➡ Tipp Nr. 2: Schließe Freundschaft mit dir / Selbstliebe

Sei dir selbst eine gute Freundin und bleib deinen Prinzipien treu! Eine gute Freundin hält viel von dir und vergleicht dich nicht mit anderen. Sie kennt deine Fähigkeiten und stellt dir keine hohen Ansprüche. Sie bewertet dich nicht negativ.

Schenke dir Selbst (deinen inneren Kindern) Wertschätzung, Achtsamkeit, Liebe, Zuwendung und Respekt. Du bist für sie verantwortlich – auch für den großen Kritiker. Sie brauchen dich. Gewinne ihr Vertrauen und bring ihnen etwas Neues bei. So steigerst du Selbstvertrauen, hast die wahre innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit.

Selbstwertgefühl stärken 1.Übung

Ein kleines Video:

➡ Tipp Nr. 3: Eigene Denkmuster bewusst werden – Selbstreflexion

Du bist was du denkst, was du von dir hältst. So wie du denkst, so fühlst du dich. Kopf und Körper beeinflussen sich gegenseitig.

Ich lade dich ein, ein Tagebuch zu führen. Arbeite mit vier Fragen (nach Virginia Satir)! Das hilft, eigene Denkmuster zu erkennen und Denkfehler zu korrigieren, deinen wahren Selbstwert zu erkennen. Du übst selbstbestimmtes Denken und Handeln – Selbstinstruktionstraining.

Die vier Fragen:

  1. Situation: Beschreibe das, was dich beschäftigt: Welches Thema in welcher Situation mit wem, usw.!
  2. Gedanken: Was waren deine Gedanken in dieser Situation, über welches Thema oder Personen?
  3. Gefühle: Wie hast du dich gefühlt aufgrund deiner Gedanken? Gedanken erzeugen Gefühle.
  4. Verhalten: Wie hast du dich dann verhalten? Gefühle / Emotionen leiten unser Verhalten und Handlungen.

Selbstwertgefühl

Ein kleines Video:

Beispiel für alte Denkmuster: Ich übertreibe die Denkenfehler, die Stress verursachen.

  1. Situation: Der Partner hat mich verlassen 🙁
  2. Gedanken: Warum? Was habe ich nur falsch gemacht? Wie konnte er das mir antun? Ich bin nicht gut genug für ihn, nicht liebenswürdig. Liebt er eine andere? Ich habe mich immer um den undankbaren Kerl gekümmert, habe vieles seinetwegen aufgegeben. Er hat mich ausgenutzt. Feige ist er. Rache-Gedanken? Sein Fehler, er hat mich nicht verdient. Ich verdiene einen Besseren… Oder kann ich ihn zurückholen? Finde ich wieder einen Partner?
  3. Gefühle: Verzweiflung, Wut, Zorn, Schmerz, Trauer, Angst, Verlust, Verlassen, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Lustlosigkeit, zu Boden geworfen, minderwertig, klein, verletzt, antriebslos, müde… Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.
  4. Verhalten: ihm vorwerfen, schlechtes Gewissen oder schuldig machen, in der Trauer versinken und sich zurückziehen…

Beispiel für neue Denkmuster – Selbstinstruktions-Training:

Wir beeinflussen ganz gezielt und aktiv unseren inneren Selbst-Dialog. Wir denken und werden nicht gedacht (Herr eigener Gedanken):

  1. Situation: Der Partner hat mich verlassen 🙁
  2. Gedanken: Reflektieren: Was hat zur Trennung geführt? Was mochte ich an ihm, was hat mich gestört? Bin ich abhängig von ihm? Bestimmt nicht, ich liebe meine Selbständigkeit. Zeit heilt die Wunde, nur Geduld. Ok, die Beziehung ist vorbei, wie kann ich mir helfen, den Schmerz erträglicher zu machen? Nicht durchdrehen, das ist nur eine Phase. Wie habe ich früher Schmerzen überwunden? Ach ja, Schreiben! Meine Mottos fallen mir ein: „Ich genieße den schönen Flug und nehme das Risiko eines Absturzes in Kauf.“ Oder „Liebeskummer ist wie ein Muskelkater nach einem schönen Sport.“ Bei diesen Gedanken grinse ich 🙂 Was kann ich aus EX-Beziehung lernen für die nächste Beziehung? Kann ich das als eine Chance betrachten? Ich ziehe Bilanz: Was war gut, was weniger gut? Ich lebe noch, schaue nach vorne…
  3. Gefühle: Ich spüre sowohl Trauer, Schmerz und Wut als auch Stolz. Ich kann den Schmerz ertragen und habe großes Aushaltevermögen. Ich fühle mich stark mit Tatendrang,
  4. Verhalten: Ich haue auf dem Tisch (Wut ausleben), höre eine traurige Musik, rufe eine Freundin an und weine mir die Seele aus dem Leib (Emotionen zulassen). Ich verabrede mich mit meiner Freundin, am nächsten Tag Essen zu gehen…
    In der Trauer-Phase auf zwei Schienen fahren: 1. Gefühle wahrnehmen, zulassen und aufschreiben. 2. Mit Freunden etwas unternehmen. Ebenso beeinflussen körperliche Aktivitäten unsere Stimmung positiv.

Noch ein Tipp: Sag Nein! Sag was du willst!

Fällt es mir schwer, nein zu sagen, eine Bitte abzuschlagen?

Sei gut zu dir! Sei deine beste Freundin und halte zu dir! Erkenne deine Grenzen! Zeige deine Grenzen, im Berufs- und Privatleben.
Das ist dein Selbstschutz. So steigerst du dein Selbstwertgefühl und strahlst Selbstsicherheit. Dein Lumly wird dir dankbar sein 🙂

Selbstwertgefühl

 

Ein kleines Video: 

Sag nein! Sei gut zu dir selbst – Teil 1

 

Selbstwertgefühl

 

Ein kleines Video: Selbstwertgefühl stärken 2. Übung

Sag nein! Sei gut zu dir selbst ! Teil 2 

 

Dranbleiben ist die Devise! Handele, hole dir Erfolgserlebnisse und trage sie in dein Erfolgsbuch ein!

Zum Schluss: Stress einfach abbauen

Liebe dich selbst

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Herzlich
Soheila

Autor:

Am eigenen SELBST zu arbeiten, trägt lebenslang Früchte. Ich bin 1953 in Teheran/Iran geboren und lebe seit 1984 in Deutschland. Mein Leben hat mich gelehrt, dass jegliche wirksame und nachhaltige Veränderung bei einem SELBST beginnt. Egal, wo ich mich befinde – in welcher Situation, mit wem, ob beruflich oder privat, ob in der Liebe oder anderen Beziehungen.

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