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Die Wut in mir! Teil 1

26. November 2019

Oh, diese Wut in mir! Wohin damit?

Diese verdammte Wut in mir ist mein beständiger Begleiter geworden 🙁

Wut in mir

Ich will sie nicht. Sie muss weg 🙁

Freude darf bleiben, Wut muss weg!

Ja, die unliebsamen Gefühle wie Traurigkeit, Angst, Wut/Ärger, Schuld, Scham & Co, wer will sie schon?

Ein Klient (Vertriebsmanager): Verdammt noch mal…

Alles, jede Kleinigkeit im Alltag bringt mich auf die Palme. Ich streite oft mit meiner Frau. Sie nimmt keine Rücksicht auf meine stressige Lage. Meine Mitarbeiter tun nicht, was sie tun müssen, bin sehr enttäuscht über mangelnde Motivation, Pünktlichkeit kennen sie auch nicht. Was erlauben sie sich? Ich verstehe mich selbst und die Welt nicht mehr 🙁 Ich fühle mich stets angegriffen, gekränkt und ungerecht behandelt.

Er weiter: Mein Körper ist stets in Alarmbereitschaft.

Die Selbstbeherrschung überfordert mich. Es ist anstrengend, mich stets unter Kontrolle zu haben. Die Konzentration, innere Ruhe und Schlaf fehlen mir, fühle mich kraftlos, machtlos und erschöpft. Beruhigungsmittel hilft auch nicht mehr wirklich.

 

Stress pur und der gesamte Körper läuft auf Hochtouren 

Der Körper sammelt die ausgeschütteten Stresshormone Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin an und ist in Alarmbereitschaft.

Wohin mit geballter Wut-Energie, mit dem Feuer im Bauch?

Warum eigentlich Wut? Was sind die Gründe?

Wut ist angeboren, gehört zu Grundgefühlen/Basisemotionen.

Gefühle sind für das Leben und Lebensgestaltung sehr wichtig. Sie leiten uns, geben unsrem Verhalten Richtung.

„Gefühle sind Steuermänner des menschlichen Da-Seins.“ Lutz Jäncke

Das mächtige Unbewusste (Lumly) ist zuständig für Herstellung und Verarbeitung der Gefühle.

5% Ich-Denken (das Bewusstsein)

das Unbewusste

95% Ich-Fühlen (das Unbewusste / das Selbst / Lumly)

Das angeborene Gefühl Wut begleitet uns seit unserer Existenz. Sie wird durch bestimmte Situationen, Personen, Worte, Themen… ausgelöst.

Wir spüren Wut, wenn wir zum Beispiel

  • uns beschuldigt, ignoriert, beleidigt, respektlos, ungerecht behandelt und ausgenutzt fühlen
  • unsere Bedürfnisse verhungern und nicht erfüllen werden
  • Ereignisse und Änderungen geschehen, mit denen wir nicht einverstanden sind
  • uns angegriffen fühlen, unser Selbstwertgefühl verletzt und unsere Persönlichkeit in Frage gestellt und Enttäuschung erleben
  • uns gegen Unrecht wehren müssen – unsere persönlichen Grenzen verteidigen wollen…

Wo spüren wir die Gefühle?

Der Körper ist die Bühne der Gefühle. Das Unbewusste (Lumly) sitzt im Körper und kommuniziert mit uns durch Körpergefühle / Körperempfindungen:

  • ihm platzt die Kragen
  • die Galle kommt ihm hoch
  • aus der Haut fahren, an die Decke gehen
  • Feuer im Bauch
  • Wutröte im Gesicht

Gefühle dürfen sein, ohne sie haben wir Probleme bei Entscheidungen, bei Gestaltung unseres Lebens im Beruf, in Beziehungen usw. Kein Mensch ohne Gefühle!

Nur, lernen wir, Gefühle wahrzunehmen, zu zeigen und mit ihnen umzugehen. Unter anderen fließen die Gefühle (Emotionen) in Kommunikationen und bestimmend die Qualität der Beziehungen. Zum Beispiel wie wir mit uns selbst reden (Selbstdialog / Gespräch mit eigenen inneren Kindern), wie die Partner miteinander reden…

Viele von uns haben als Kind nicht gedurft, negative Gefühle zu zeigen.  Die Wut, dieses kraftvolle Gefühl darf nicht mehr verdrängt, verteufelt, versteckt oder ignoriert werden, sondern angemessen soll sie gezeigt und ausgelebt werden.

Lumly und sein Team (innere Kinder) und unser Körper sind dann gesund und dankbar 🙂

„Jeder kann wütend werden – das ist leicht. Aber auf die richtige Person wütend zu sein, im richtigen Maße, zur richtigen Zeit und aus dem richtigen Grund – das liegt nicht in jedermanns Macht und ist sehr schwer.“ Aristoteles

 

Im Teil 2 geht es um den Umgang mit Wut, die  Affektregulation, Selbstregulation, Selbststeuerung – Selbstmanagement… auf der Grundlage der PSI-Theorie.

 

Welche Erfahrungen kennst du?

 

Herzlichst

Soheila

Autor:

Ich bin Beziehungscoach, helfe dir, mit deinem innersten Wesen in Kontakt zu kommen, deine Muster zu erkennen, eine glückliche Beziehung zu dir selbst und zu deinem Partner zu führen, ohne dich dabei aufzugeben. Eure Beziehung wird von Liebe, Vertrauen, Respekt und Wertschätzung getragen.

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