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Burnout: Beziehungsstress und Stress mit mir selbst Teil 1

Burnout, diese emotionale Erschöpfung und das Ausgebrannt-Sein!!!

Burnout holen wir uns selbst – ungewollt und unbewusst!

Burnout

Mir ist alles zu viel. Ich kann nicht mehr! 

Stress meldet sich oft dann, wenn

  • wir das Gefühl haben, Herausforderungen nicht mehr standhalten zu können, auch nicht den Anforderungen von der Arbeitswelt gut gewachsen zu sein
  • das Gefühl haben, den eigenen höhen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können
  • es uns schwer fällt, uns selbst und unsere Gefühle wahrnehmen und managen zu können – fehlende Kompetenzen zur Selbstregulierung und Affektregulierung

So gesehen geht es beim Burnout nicht um die Schwächen wie zum Beispiel um geringe Belastbarkeit oder mangelnde Flexibilität.

Burnout-Symptome sind Signale der Innenwelt, der Überforderung und der Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse: die Überforderung sowohl mit eigenen höhen Ansprüchen an sich selbst als auch mit Anforderungen der Arbeitswelt und der Beziehungen usw….

Die psychische Widerstandskraft (Resilienz, seelische Kraft) wird somit überfordert und geschwächt. 

Das bringt die Betroffene aus dem Balance.

Für die Behandlung der körperlichen Beschwerden gehen wir zum Arzt.

Was machen wir bei psychischer Erschöpfung, beim Ausgebrannt-Sein? Gibt es dafür TÜV-Prüfstelle?

Bitte entschuldige diesen Ausdruck! Was ich damit meine: Für die Erkältung gehen wir zum Arzt. Und für die psychische Erschöpfung? Es ist leider noch nicht normal und gängig, die Seele behandeln zu lassen 🙁

Wir können doch zum Glück Resilienz trainieren, unsere Widerstandsfähigkeit fördern.

Es ist in 1. Linie hilfreich, dem Stress auf den Grund zu gehen.

Was belastet und stresst uns eigentlich?

  • Unerledigte Aufgaben (Aufschieberitis)?
  • Hohe Ansprüche an uns selbst, an unseren Partner, Freunde …?
  • Oder hohe Ansprüche unserer Eltern, Freunde, Nachbarn, unseres Partners … an uns?
  • Leistungsdruck, Zeitdruck? Überforderung, Unterforderung, Konflikte …?
  • Ängste: Verlustängste (Trennung), Versagensangst, Angst vorm Arbeitsplatzverlust?
  • Beziehungsstress, Unzufriedenheit, Sorgen, Unsicherheiten?
  • der innere Kritiker, Perfektionismus und langes Grübeln bei Misserfolgen?

Was könnte noch Stress verursachen?

Was uns noch stressen könnte, sind zum Beispiel wie wir

  • unsere Person wahrnehmen (Selbstbild),
  • (un)wirksam mit uns umgehen,
  • Selbstgespräche führen und uns bewerten …

Zwei häufigsten Stressauslöser sind Beziehung(en) und Beruf.

Viele von uns Menschen

  • Überfordern sich in vielen Bereichen ihres Lebens und sind selten mit eigenen Leistungen zufrieden
  • wollen alles perfekt machen, erlauben sich keinen Fehler
  • grübeln bei Misserfolgen lange und können sich kaum verzeihen

Welchen Satz / welche Aussage kennst du?

  • Ich trage die Verantwortung für alle und alles, habe höhen Leistungsanspruch an mir …
  • So eine Perfektionistin wie ich arbeitet gnadenlos, ist nie zufrieden mit sich und seine Leistungen!
  • Ich vertraue anderen wenig. Ich kann mir kein Risiko leisten, Arbeit zu delegieren …
  • Groll hegen und niedrige Frustrationstoleranz haben. Bei Misserfolgen grüble ich lange.
  • Ich habe ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein.
  • Große Versagensangst habe ich und darf keinen Fehler machen.
  • Ich kann nicht mehr, fühle mich erschöpft, machtlos und müde, keine Energie mehr.
  • Was noch?

Selbstdisziplin / Selbstkontrolle (starke Willenskraft)?

Viele von uns Menschen sind oft stark vom externen Zwängen und inneren „Ich muss“ – Mechanismen bestimmt. Sie haben Stress mit ihrer Innen- und Außenwelt, mit dem Job, im Job, mit dem Partner, in Beziehungen …

Vor allem beruflich sehr erfolgreiche Menschen stehen unter starker Anspannung und sind Burnout gefährdet.

An unseren beruflichen Rahmenbedingungen können wir allein nichts ändern. An unserem Wohlbefinden schon!

„Besäße der Mensch Gelassenheit, so wäre ihm fast nichts unmöglich.“ chinesisches Sprichwort

Stress lauert heutzutage an jeder Ecke. Passen wir nicht auf, kann der chronische Stress zum Burnout führen.

Beim Stress

  • können wir nicht mehr klar denken,
  • haben wir keinen Zugang mehr zu unseren Lebenserfahrungen, zu unseren Fähigkeiten, zu unserem Selbst,
  • können keine richtige (kluge) Entscheidungen treffen,

In stressigen Situationen ist der Fokus nach außen gerichtet. Wir fühlen uns selbst nicht mehr und nicht wissen, was wir selber wirklich wollen.

An äußeren Bedingungen können wir alleine nicht ändern. Anderen können wir auch nicht ändern.

Wir können nur die unerwünschten Gewohnheiten bei uns selbst ändern und für unser Wohlbefinden etwas tun.

Dem Stress sind wir nicht hilflos ausgeliefert. Den Stress können wir bei uns selbst abgrenzen – das ist trainierbar. Unsere Entscheidung! Wir haben die Wahl.

Es gibt auch guten Stress! Eu-Stress wird es genannt.

Hast du schon mal bei einer Tätigkeit die Zeit ganz vergessen?

Diese Tätigkeit hast du nicht als Belastung empfunden. Du hast sie enthusiastisch mit großer Begeisterung und Freude ausgeführt. Die Zeit ist an dir vorbeigezogen, ohne dass du es merkst – im Flow-Zustand  🙂

Was Stress verursacht und welche Symptome auf Burnout hinweisen, bist du gut informiert. Ich gehe davon aus! Weiter bei Wikipedia lesen:

Im zweiten Teil des Artikels geht es speziell um das Thema „Stress in Beziehung(en)“: In Beziehung zu mir selbst und von mir aus zu anderen Beziehung wie zum Beispiel Beziehung zu meinem Partner, zu Familie, zu Kollegen, zum Chef / Vorgesetzter, usw. …

 

Herzlichst mit besten Wünschen für dich

Soheila

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Autor:

Ich bin Beziehungscoach, helfe dir, mit deinem innersten Wesen in Kontakt zu kommen, deine Muster zu erkennen, eine glückliche Beziehung zu dir selbst und zu deinem Partner zu führen, ohne dich dabei aufzugeben. Eure Beziehung wird von Liebe, Vertrauen, Respekt und Wertschätzung getragen.

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