Gib dir und deiner Liebe eine Chance!

Jede Chance für die Liebe ist auch eine Chance für dein persönliches Wachstum.

Diese Chance fordert dich heraus, mit der Kraft der Liebe deine innere Welt zu erkunden.

Gib deiner Liebe eine Chance

Manche Paare können in Konfliktsituation den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

Viele Paare versuchen oft, ihre Probleme allein zu lösen. Meist jedoch ohne Erfolg, wie sie mir in meiner Praxis berichten.

Wenn ich sie frage, wie sie es versucht haben, ihre Konflikte zu lösen, höre ich oft Du-Botschaften und Schuldzuweisungen:

Wir hätten keine Probleme, wenn er/sie nur…

  • nicht so stur wäre…
  • nicht so konfliktscheu und harmoniebedürftig wäre. Er/sie vermeidet Gespräche, weil er Angst vor Konflikten hat.
  • mich endlich verstehen würde.

Tief in einer Beziehungskrise steckend, ist es eine große Herausforderung, die Perspektive zu wechseln.

„Problem kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die die sie entstanden sind.“
Albert Einstein

Viele Partner tun sich schwer damit, ihre eigenen Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen. Und selbst wenn ihnen das gelingt, kommt es darauf an, sie so auszudrücken, dass es der Beziehung guttut, statt sie zu belasten.

Wie kannst du deiner Liebe eine Chance geben?

Probleme sind ein Anstoß zur Veränderung. Sie fordern dich heraus, neue Wege zu gehen.

Wenn du dich auf die Lösungsfindung einlässt, setzt du Veränderungsprozesse in Gang, und genau das trägt zu deiner persönlichen Weiterentwicklung bei.

Eine Frage: Wo hast du eigentlich die Liebe gelernt? In der Schule? Im Elternhaus?

Wo hattest du die Möglichkeit, zu lernen, wie man eine Beziehung führt und wachsen lässt?

Für viele von uns gibt es hier einen großen Nachholbedarf. Doch die gute Nachricht ist: Wir können die Liebe neu lernen! Vielleicht nicht in der Schule, aber an der „Universität des Lebens“. 😉

Fange achtsam und in kleinen Schritten an, die goldenen Regeln einer liebevollen Beziehung zu entdecken. So kannst du deine Beziehungen langfristig würdevoller, lebendiger und respektvoller gestalten.

Liebe braucht Raum und Freiheit.

ZU viel Nähe nimmt ihr die Luft zum Atmen.

ZU viel Distanz nimmt ihr die Wärme, und lässt die Liebe frieren.

Liebe will fließen, fliegen und auch mal landen, um geerdet zu sein.

So süß wie sie ist, kann sie auch schmerzhaft sein. Sie braucht  Höhen und Tiefen, und den würdevollen Halt, der sie frisch und lebendig hält!

Im Leben gibt es immer wieder schmerzhafte Situationen und Herausforderungen. Aushalten, nicht aufgeben – denn nur durch Schmerz wachsen wir und werden an Lebenserfahrungen reicher.

Oder wie es im Volksmund heißt: Wir bekommen eine „dicke Haut“, doch unser Herz bleibt weich für die Liebe. ❤️

Nun zum 1. kleinen Schritt: 5 goldene Regeln

… für würdevolles und liebevolles Zusammensein

Goldene Regel Nr. 1: Nicht verallgemeinern, pauschalisieren

Es ist wenig hilfreich, andere für die eigenen Gefühle verantwortlich zu machen oder die eigene Verantwortlichkeit auf sie zu verschieben.

Typische Sätze, die Verallgemeinerungen enthalten:

  • „Du machst mich verrückt!“
  • „Du machst mich IMMER ärgerlich!“
  • „Ich kann es dir NIE recht machen!“
  • „Du meckerst IMMER!“
  • „Wenn du mich lieben würdest, würdest du …“
  • „Du vergisst IMMER alles!“
  • „Du nimmst mich nicht ernst und respektierst mich NIE!“
  • „Du kümmerst dich NIE um mich!“
  • „Du verletzt mich IMMER!“

Solche Aussagen können dein Gegenüber in die Defensive drängen und Konflikte verschärfen. Stattdessen hilft es, deine Gefühle in Ich-Botschaften auszudrücken.

Diese Muster haben mit deiner inneren Haltung und deinen Denkgewohnheiten zu tun. So wie du mit dir selbst sprichst (dein innerer Dialog), so sprichst du auch mit deinem Partner, und mit anderen.

Genau diese Verhaltens- und Denkmuster machen es oft schwer, echte Veränderungen umzusetzen.

Frage dich: Wie fühle ich mich, wenn ich so denke?

  • → Fühle ich mich machtlos?
  • → Fühle ich mich wie ein Opfer der Situation?

Und welche Reaktion folgt daraus? Fluchst du wie ein verletzter Löwe? Ziehst du dich zurück wie eine beleidigte Leberwurst?

Was hilft?

  • Innehalten. Tief ein- und ausatmen, bevor du handelst. Von 10 bis 0 zählen.

So kommst du wieder in Kontakt mit deinem Inneren, mit deinem Selbst. Du stoppst die Stresshormone Adrenalin und Cortisol – und kannst dann im Einklang mit dir selbst und deinen Bedürfnissen handeln.

Goldene Regel Nr. 2: Eigene Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen

Du hast Einfluss auf deine Gedanken. Du bist verantwortlich für deine Bedürfnisse und Wünsche.

Frage dich:
👉 Was brauche ich im Hier und Jetzt? Liebe? Trost? Aufmerksamkeit? Zuwendung? Zärtlichkeit?

Hole dir, was du brauchst – indem du es klar und in Ich-Form ausdrückst:

  • „Mich stört es, wenn deine Sachen herumliegen.“
  • „Ich brauche deine Aufmerksamkeit und dein Gehör. Hast du Zeit für mich?“
  • „Nimm mich bitte in den Arm – danke, das tut mir gut.“

Ja, Feedback geben tut auch dem Gegenüber gut!

Statt Vorwürfe und Schuldzuweisungen zu machen, formuliere Wünsche. Stoppe unerwünschte Automatismen. Entwickle neue Handlungs- und Verhaltensmuster.

„Vorwürfe sind schlecht formulierte Wünsche“
Virginia Satir

„VW – Regel: Vorwürfe in Wünsche umwandeln“
Psychologe Dr. Manfred Prior

Goldene Regel Nr. 3: Rituale schaffen!

Rituale stärken die Verbindung und bringen Beständigkeit in eure Beziehung. Schafft euch gemeinsame Zeiten – regelmäßig und bewusst!

Beispiele für Beziehungsrituale:

Einmal in der Woche oder im Monat zu zweit

  • gemeinsam Essen gehen oder ins Kin
  • Einen Sauna-Tag genießen
  • Zusammen tanzen gehen oder täglich 10 Min. spazieren.

Einen Paar-Rat gründen

Der Paar-Rat – eine wertvolle Gewohnheit

Ihr trefft euch regelmäßig – einmal pro Woche oder Monat – zu einer festen Uhrzeit, um euch respektvoll und bewusst über Wünsche, Entscheidungen, Konflikte und verschiedene Themen auszutauschen.

Ganz wichtig: Konflikte brauchen Zeit und Raum, um wohlwollend behandelt zu werden.

Daher niemals zwischen Tür und Angel ernste Gespräche führen!
Regeln für den Paar-Rat:

  • Mit positivem Feedback beginnen
  • Feste Redezeiten für beide festlegen
  • Aktives Zuhören und Ich-Botschaften verwenden
  • Konstruktive Rückmeldungen geben
  • Zwischen den Sitzungen Notizen machen, um nichts zu vergessen

Solche Rituale schaffen Vertrauen, Klarheit und eine liebevolle Kommunikation. ❤️

„Liebet einander, aber bindet kein Band der Liebe.
Lasst sie lieber ein bewegtes Meer zwischen Eurer Seelen sein.“ 
K. Gibran

Goldene Regel Nr. 4: Gleichwertigkeit, Gleichberechtigung

„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füge auch keinem anderen zu“ Volksmund

Behandle deinen Partner so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Respekt, Wertschätzung und Vertrauen sind die Grundpfeiler jeder liebevollen Beziehung.

Selbstliebe als Basis für eine starke Partnerschaft

  • Finde dich gut so, wie du bist – und vertraue dir selbst.
  • Je mehr du dich selbst annimmst, desto leichter fällt es dir, auch deinen Partner so anzunehmen, wie er ist.
  • Deine Freude an dir selbst öffnet dir den Raum, auch die Freude an deinem Partner bewusst zu spüren.

Verantwortung bewusst leben:

  • Achte auf deine eigene Gesundheit – körperlich und emotional.
  • Trage Verantwortung für deine Gefühle und dein Verhalten.
  • Erlaube deinem Partner, seine eigene Verantwortung zu übernehmen.

Lösungsorientiertes Denken statt Hilflosigkeit:

👉 Mit einer positiven inneren Haltung kannst du in deinem Partner viel Gutes sehen – und ihn ermutigen, gemeinsam Lösungen zu finden.

👉 Erwarte nicht, dass dein Partner deine Wünsche und Bedürfnisse von selbst erkennt.

Kommuniziere sie klar und kümmere dich aktiv um ihre Erfüllung.

Goldene Regel Nr. 5: Gib deiner Liebe eine Chance – durch Selbstwirksamkeit

„In uns allen steckt ein Stück Schöpfungsgeschichte:
jeder hat seinen eigenen Urknall.“
Ernst Ferstl

Ein häufiger Vorwurf in Beziehungen lautet:

„Ständig muss ich mich um dich, um alles kümmern. Aber wenn ich mal Probleme habe, bist du nie für mich da.“

Hinter solchen Aussagen steckt oft ein tieferer Konflikt:

  • Schwierigkeit, „Nein“ zu sagen – aus Angst vor Ablehnung oder Konflikten.
  • Schwierigkeit, ein „Nein“ des Partners zu akzeptieren – weil es als Zurückweisung empfunden wird.

Liebe bedeutet nicht, sich für den anderen aufzuopfern oder alles allein zu schultern.

Was hilft?

  • Lerne, klar deine Grenzen zu setzen – ein „Nein“ ist kein Liebesentzug!
  • Akzeptiere, dass dein Partner nicht immer genau so reagiert, wie du es dir wünschst.
  • Stärke deine Selbstwirksamkeit – du bist selbst dafür verantwortlich, für dein Wohlbefinden zu sorgen.

Chance in Liebe _Ziele erreichen-Liebe-Beziehung-Nein sagen- sich abgrenzen

Wer immer helfen will,

… ohne darum gebeten zu werden, sollte sich ehrlich fragen:

  • Warum will ich helfen?
  • Was habe ich davon? Welche Absicht steckt dahinter? Geht es um Helfersyndrom? Will ich es allen recht machen?
  • Welchen Preis zahle ich für mein Verhalten? Fühle ich mich ausgenutzt? Werde ich zum Opfer meiner eigenen Gutmütigkeit?

Eine Gestalterin handelt anders. Sie hilft nicht aus Pflichtgefühl oder Angst vor Ablehnung, sondern selbstbestimmt – mit Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.

„Beklage dich nicht über die Dunkelheit. Zünde eine Kerze an.“
Konfuzius

Halte dich an diese 5 goldenen Regeln und tanze mit deiner Liebe

Welche Tipps hast du?

Teilen macht glücklich.

 

Herzlichst mit besten Wünschen für dich

Soheila

„Wer einem Menschen dazu verhilft, mit seinem innersten Wesen in Kontakt zu kommen, schenkt ihm einen Kompass für das ganze Leben.“ Julius Kuhl

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