Denken, Fühlen, Handeln in Beruf und Beziehungen

Denken und Fühlen – Wir können sie
beeinflussen.

Denken und Fühlen stehen eng in Verbindung und bestimmen unsere Handlungen und die Qualität der Beziehungen, beruflich und privat.

 

Denken, Fühlen und Handeln

 

Wer kennt das nicht?

Stimmt das?

Mehr

  • Interpretationen als Hinterfragen
  • Nörgeln als Wünsche äußern
  • Schuldzuweisungen und Vorwürfen als Tacheles reden,
  • Stress und Langeweile als Gelassenheit und Leidenschaft…
    Was fällt dir noch ein?

Wie bewusst denken wir?
Gedanken sind Energie. Gedanken erzeugen Gefühle. Gefühle geben Verhalten / Handlungen Richtung.

Wirst du gedacht – aus Mustern heraus – oder denkst du selbst?

„Jeder Mensch ist zugleich Täter und Opfer seiner Gedanken und Gefühle.“

Ernst Ferstl

Das Fühlen ist evolutionär älter als das Denken.

Das Fühlen (das Unbewusste, das emotionale Erfahrungsgedächtnis) ist viel stärker und schneller (200-400 Millisekunde) als das Denken (das Bewusstsein, das Arbeitsgedächtnis).

Das Bewusstsein (das Denken, der Verstand) kann mit seiner geringen Kapazität (ca. 5% Gehirnanteil) nicht so schnell sein.

Das Unbewusste bildet sich schon ab der 4.-5. Woche im Mutterleib ab und fängt an, Erfahrungen mit Bewertungen (positiv wie negativ) im Selbst zu speichern.

Das Fundament der Persönlichkeit wird geformt: Denk- und Verhaltensmuster, Bedürfnisse, Werte, Überzeugungen, Einstellungen, Emotionen, Motive…

Und weiter, alles, was wir im Laufe unseres Lebens lernen, werden im Unbewussten, in seinem riesig großen Archiv bewahrt.

Was sind Motive (intrinsische Motivation)?

Motive (die intelligente Bedürfnisse ©Kuhl) sind Beweggründe für unser Verhalten. Diese Bedürfnisse sind mit Gefühlen verknüpft. Sie sind treibende Kraft und bestimmen die Handlungen.

Das ist die Macht des Unbewussten, die uns im Großen und Ganzen leitet.

Denken Fühlen Handeln in Beziehungen_Lumly.Probleme

„Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

Albert Einstein

Denken, Fühlen und Handeln gehen Hand in Hand.

Denken und Fühlen beeinflussen sich gegenseitig und sind unsere ständige Begleiter – bewusst und unbewusst, spontan und bedacht.

Unsere Gedanken erzeugen Gefühle und Gefühle leiten unser Verhalten.

Viele Faktoren bestimmen die Art und Weise unseres Denkens wie zum Beispiel Kultur und Normen einer Gesellschaft, in der wir geboren sind. Auch unsere Ausprägungen in der Kindheit, wie wir erzogen sind: Glaubenssätze, Einstellungen, innere Haltung (optimistisch oder pessimistisch), Überzeugungen usw.…

Wir denken oft so, wie wir es gelernt haben, wir werden gedacht.

Sind wir unserer Gedanken und Gefühle hilflos ausgeliefert?

Ja, damals, als wir ein Kind waren.

Als Erwachsene können wir aufpassen, nicht mehr aus Mustern heraus wie gewohnt und automatisch zu denken.

Halte fest: Dein Gehirn gehört dir und du bist der Gestalter deines Lebens, Deines Da-Seins.

Was kannst du gestalten?

  • Das Fühlen: Emotionen und Gefühle
  • Das Denken Gedanken
  • Die Handlungen / das Verhalten

Wow, ist das nicht großartig? Mehr brauchst du nicht. Du kannst deine Wünsche erfüllen, deine Sehnsüchte und Träume verwirklichen.   Liebe_Herz

Wie wundervoll, wenn es so einfach wäre.

Die gute Nachricht:

Eine großartige Befreiung: Die Ausprägungen von Kindheit (Erstreaktionen) sind nicht entscheidend, wie du sein willst und wo du hin willst.

Laut PSI-Persönlichkeitstheorie

von Prof. Dr. Julius Kuhl: „Erstreaktionen kennzeichnen unseren Persönlichkeitsstil und die Art und Weise, wie wir zuerst auf vertraute oder neue Situationen reagieren.

Erstreaktionen werden zum Teil genetisch bestimmt (zum Beispiel das Temperament) und sind darüber hinaus durch frühe Lern- und Lebenserfahrungen geprägt.

Dieser individuelle Persönlichkeitsstil ändert sich, wenn überhaupt, nur sehr langsam, das heißt durch langfristig angelegte Lern- und Entwicklungsprozesse.“

Weiter mit PSI-Persönlichkeitstheorie:

Zweitreaktionen sind im Gegenteil zu Erstreaktionen flexibler und daher auch trainierbar, entwickelbar.

Die Zweitreaktionen sind vor allem Selbststeuerungsfähigkeiten wie die Selbstkontrolle, Selbstregulation und Fähigkeit, langfristige und schwierige Ziele zu verfolgen (Willensbahnung).

Der wesentliche Unterschied zwischen Erstreaktionen und Zweitreaktionen besteht darin, dass Erstreaktionen stabil sind, während Zweitreaktionen auch in relativ kurzen Zeitfenstern entwickelt oder trainiert werden können.“

 

Selbststeuerung in Beziehungen

 

Das ist eine wunderbare Nachricht, die Hoffnung schafft. Wir sind unseres Denkens und Fühlens und Handelns nicht hilflos ausgeliefert. 🙂

Denken und Fühlen selbstbestimmt

Es gibt zwei Wegweiser für ein starkes Selbst im Beruf und in Beziehung(en):

  1. Selbsterkenntnis

  2. Selbststeuerungskompetenzen

Selbsterkenntnis hilft dir und deinem Partner in eurer Partnerschaft u. a.

  • den eigenen Anteil an Beziehungsprobleme zu erkennen, statt nach Schuldigen zu
    suchen.
  • Veränderungen ganz gezielt und maßgeschneidert anzugehen
  • eigenes Entwicklungspotential und Potential der Beziehung auszuschöpfen, um eine erfüllende Beziehung zu führen.

Selbsterkenntnis hilft dir und deinem Partner, erwünschte Veränderungen selbst zu bewirken und gezielt voranzutreiben. Ihr gewinnt Erkenntnis über eure:

  • Handlungsorientierung (Gestalter oder Grübler) und die Ursachen der Lern- und Leistungsschwierigkeiten (Blockaden)
  • Kernkompetenzen zum Selbstmanagement, Ressourcen, Potential und auch
    Entwicklungsaufgaben
  • unbewusste (intrinsische) Motive (intelligente Bedürfnisse ©Kuhl) und die Arte und Weise, wie ihr eure Motive umsetzt. Ihr wisst dann den Grund, warum ihr tut, was ihr tut.

Selbsterkenntnis ist der effektivste und kürzeste Weg zur Veränderung. Sie hilft, gezielt und lösungsorientiert Veränderungen in Gang zu setzen, die durch gezielte Trainingsmaßnahmen schnell und erfolgreich zu erreichen sind.

Für wen habe ich heute diesen Beitrag
geschrieben?

Kommt es dir bekannt vor? Du hast dir vielleicht öfter vorgenommen, dich gelassen und souverän bei nächster Auseinandersetzung mit deinem Partner zu verhalten. Wie oft ist es dir gelungen?

Hast du dich mal gefragt, warum du auf bestimmte Situationen, Menschen oder auf bestimmte Themen so reagierst, wie du es tust?

In konflikthaften Beziehungen handeln selten zwei erwachsene Partner.

Denken Fühlen Handeln -Selbststeuerungskompetenzen

„Unerhörte Teammitglieder neigen zu unerhörten Taten.“

Friedemann Schulz von Thun

 

In Stresssituationen sind die inneren Kinder (Metapher für gesammelte Lebenserfahrungen) der Partner sind auf der Bühle und führen die Regie. Das innere Team der Partner auf der Bühne

Manche Paare erzählen in meiner Praxis, dass sie erstaunt da gestanden und wussten nicht, worum es im Streit wirklich ging.

Mit Hilfe der Selbsterkenntnis und des Trainings der Kompetenzen zum Selbstmanagement kannst du deine Gedanken lenken, deine Emotionen regulieren, Gefühle und Handlungen selbstbestimmt managen. Die erwünschten Veränderungen werden gezielt beschleunigt.

Du wirst nicht mehr automatisch aus Mustern heraus gedacht und fremdgesteuert. Du steigst nicht mehr auf Achterbahn der Gefühle.

Selbstbewusst, selbstbestimmt, motiviert, mit großem Durchhaltevermögen und mit Risikobereitschaft gehst du deinen Weg, der Weg zu deiner Freiheit und deinem Erfolg im Beruf, in der Liebe und in der Partnerschaft…

Du und dein Partner kommt in den Genuss mehr

  • Ruhe, Gelassenheit und Genuss und langes Leben mit Liebe statt kürzeres Leben mit Stress und Burnout
  • Freiheit, Selbstbestimmung und vertrauensvolle Verbundenheit statt Fremdbestimmung, Machkampf und Abhängigkeit
  • Leidenschaft statt Langeweile
  • Tacheles reden und Wünsche äußern statt Grübeln, Nörgeln, Vorwürfe und Schuldzuweisungen

Denken Fühlen Handeln in Beziehungen

Das Denken sollte lernen zu fühlen.

Das fühlen sollte lernen, mit dem Denken zu kooperieren.

 

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Herzlichst mit besten Wünschen für dich

Soheila

 

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„Wer einem Menschen dazu verhilft, mit seinem innersten Wesen in Kontakt zu kommen, schenkt ihm einen Kompass für das ganze Leben.“

Julius Kuhl

 

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Selbsterkenntnis: Deine und seine Persönlichkeit Teil 1

Selbsterkenntnis Auswirkung der Persönlichkeit in Beziehungen Teil 2

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